• Stefanie Winke

Der Therapieprozess

Für die meisten ist der Beginn einer Therapie ein vollkommen neuer Schritt und sie knüpfen an ihre Erfahrung an, die sie mit Ärzten gemacht haben. Es wird kurz das Anliegen geschildert, der Experte gibt Anweisungen und nach ein paar Tagen geht es mir besser. Wenn wir Therapeutinnen dagegen schildern, dass der Prozess Zeit braucht, sind manche Patienten enttäuscht und frustriert. Sie wünschen sich, dass es ihnen bereits nach der ersten Stunde besser geht. Ich wäre gern die magische Fee, die jedes Leid wegzaubert, aber in der Therapie gibt es keine Abkürzung, nur hilfreiche Wege, die von Person zu Person neu angepasst werden. Wer leidet, hat verständlicher Weise wenig Geduld. Der Vorteil der Verhaltenstherapie besteht darin, dass wir bereits in der Kennenlernphase damit beginnen Neues zu erproben und nachzufühlen, ob dies eine Besserung mit sich bringt. Auch dass du spürst, in einem Anliegen verstanden zu werden, kann sich bereits hilfreich anfühlen. Von Stunde zu Stunde verstehst du dich in einem Erleben und Verhalten besser und es entsteht eine positive Spirale der Veränderung.







Wenn du weitere Fragen zum Therapieprozess hast, melde dich doch gern bei uns.


Wenn du bereits Therapieerfahrung hast, was hat dir im Prozess geholfen oder was hat dich dabei blockiert?