• Stefanie Winke

Warum du dein Potential nicht ausschöpfen solltest













Nicht selten ist ein Anliegen für ein Coaching oder eine Therapie, dass geglaubt wird, man habe wohl ein Problem, weil man sein Potential nicht ausschöpfe. „Gestern hätte ich noch etwas mehr machen können, ich weiß nicht warum ich im home office zu so wenig kam. Das ist wohl ein mindset- Problem. Wenn ich nur richtig wollen würde, könnte ich das sicher auch schaffen.“


Es quält die Menschen, dass sie nicht alles aus sich rausholen. „Mein Abi hätte besser sein können, wenn ich mehr gelernt hätte. Wenn ich nur mehr Bewerbungen geschrieben hätte, nicht so faul gewesen wäre, würde ich woanders stehen.“


Arbeitgeber befeuern das gern. „Wir würden uns wünschen, dass Sie mit ihrem Engagement sichtbarer werden und mehr aus dem Kollegenkreis herausstechen und proaktiver werden.“


Was passiert hier? Wir entwickeln die Angst als Mensch komplett zu versagen, wenn wir nicht das Maximum erreichen. Wenn ich mich immer anstrenge, alle Netzwerke pflege, diszipliniert alles verfolge- was erreiche ich dann bis zur Rente? Zeit sich zu erholen, Interesse an anderen Themen, Krankheit oder sogar Freundschaften werden dann als Hindernisse betrachte.


Gedanklich sind wir nur in der Zukunft oder bei dem was wir falsch gemacht haben, die in der Gegenwart. In der Folge ziehen die Jahre an uns vorbei und wir haben das Gefühl nichts von Bedeutung erlebt zu haben, wir können uns oft nicht mal mehr erinnern wie wir unsere Zeit verbracht haben. Das ist kein Wunder, denn Erinnerung braucht Gegenwart. Seht ihr das auch als Thema? Konntet ihr euch daraus etwas lösen?


Eure Stefanie & Anna


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